Prüfung des Einsatzes von Parkplatz-Sensoren

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Städte St. Gallen und Ludwigsburg haben gute Erfahrungen mit den Parksensoren der Firma Park-Here (www.park-here.eu) mit Sitz in München gemacht. Das start-up wurde beim Wettbewerb „ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ für ihr Projekt ausgezeichnet.

Das Unternehmen entwickelte den ersten Parkplatz-Sensor, der weder jährlich gewartet noch geladen werden muss. Fährt ein Auto über einen Parkplatz mit integrierten Sensoren, laden sich die Module selbst wieder auf. Die Parkplatzsuche wird für die Bürger mittels einer App, in der die Parklücken an der Oberfläche dann angezeigt werden, erleichtert. Damit werden Schadstoffemissionen vermieden und der Parksuchverkehr reduziert. Jeder Autofahrer kann diese Daten über sein Navigationsgerät oder eine App abrufen und weiß in Sekundenschnelle, wo die nächste freie Parklücke wartet.

Daher stellen wir folgenden Antrag: Die Verwaltung möge prüfen, ob das System der Firma Park-Here oder ein identisches System anderer Anbieter im Rahmen des „Green City Plan“ oder des „Programms Sauber Mobil“ auch für Würzburg umsetzbar ist.

Mit freundlichen Grüßen

gezeichnet
Joachim Spatz
(Fraktionsvorsitzender FDP/Bürgerforum)

gezeichnet
Charlotte Schloßareck
(stellv. Fraktionsvorsitzende)

gezeichnet
Karl Graf
Stadtrat

Antrag zu den Haushaltsberatungen 2019, am 22./23.11.2018: Unterstützung des mainGeburtshaus bei der Anschaffung einer Gebärwanne

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Zuge der Haushaltsberatungen stellen wir folgenden Antrag:

Die Stadt Würzburg unterstützt das mainGeburtshaus im Rahmen der räumlichen Expansion bei der Anschaffung einer neuen Gebärwanne mit einem Betrag von 10.000 €.

Begründung:

Das mainGeburtshaus wurde 2012 von 5 Hebammen gegründet. Im Jahr 2012 wurden 40 Familien bei Haus- und Geburtshausgeburten begleitet. Im Jahr 2018 ist die Geburtenzahl auf ca. 170 gestiegen. Das Hebammenteam hat sich von 5 auf 10 Hebammen vergrößert, eine Büro- und eine Reinigungskraft werden beschäftigt.

Aufgrund dieser Gegebenheiten und der immer größer werdenden Nachfrage expandiert das mainGeburtshaus im März 2019 auch räumlich. In der äußeren Aumühlstr. 12 wurde eine Immobilie angemietet und dort finden gerade umfassende Renovierungsarbeiten statt. Im Zuge dessen ist auch die Anschaffung einer neuer Gebärwanne notwendig.

Weltweit kommen viele Babys im Wasser auf die Welt. Eine Wassergeburt wirkt schmerzerleichternd auf die Gebärende und ist für die Kinder eine schonende und sanfte Möglichkeit auf die Welt zu kommen. Eine Gebärwanne ist aus hygienischen Maßnahmen wichtig, da kein Überlauf vorhanden ist, sowie ein spezieller Abfluss von Nöten ist. Außerdem ermöglichen die Größe und Tiefe der Wanne der gebärenden Frau alle für die Geburt förderlichen Positionen einzunehmen.

Viele Frauen schätzen das ganzheitliche, individuelle Angebot und die Gewissheit, während der Geburt eine Hebamme zu haben, die nur für sie zuständig ist und die sie im Vorfeld kennen gelernt haben. In manchen Monaten hat das mainGeburtshaus so viele Anfragen, dass sie schwangere Frauen ablehnen müssen, weil sie schon voll belegt sind. Zusätzlich bemüht sich das Haus um gute Vernetzung mit Ärzten, Kliniken, Hebammen, Rettungsleitstellen usw. im Großraum Würzburg und ist in regelmäßigem Austausch mit Kooperationspartnern.

Mit freundlichen Grüßen

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Joachim Spatz
(Fraktionsvorsitzender FDP/Bürgerforum)

gezeichnet

Charlotte Schloßareck
(stellv. Fraktionsvorsitzende)

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Karl Graf
Stadtrat

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Dr. Christine Bötsch
Stadträtin, CSU

gezeichnet

Judith Jörg
Stadträtin, CSU

Antrag256-18FDP_CSU_UnterstuetzungmainGeburtsh

Antrag zu den Haushaltsberatungen 2019, am 22./23.11.2018: „Offene Jugendarbeit für Lengfeld“

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

seit 2005 wird durch Initiative und Unterstützung von Bürgern, den Kirchen, Vereinen, Stadt für Kinder und der Stadt das Projekt „Offene Jugendarbeit für Lengfeld“ mit großem Erfolg betrieben.

Die Personal- und Sachkosten belaufen sich auf derzeit jährlich 26.000,- € und wurden speziell in der Startphase von vielen privaten Spendern und dem Verein Stadt für Kinder ermöglicht.

Über die Jahre haben sich zum Einen die Kosten erhöht und zum Anderen gleichzeitig das Spendenaufkommen verringert. Der früher vorhandene Kapitalstock ist mittlerweile komplett zusammen geschmolzen, so dass das Angebot erheblich zurück gefahren müsste, wenn nicht ein höherer Zuschuss gewährt wird.

Es wäre fatal, wenn das durch Bürgerengagement aufgebaute Projekt nicht weiter geführt werden könnte.

Auch im Hinblick auf die in anderen Stadtteilen getroffenen Entscheidungen, welche wir ausdrücklich unterstützen, sollte auch in Lengfeld die Jugendarbeit gesichert werden.

Bereits letztes Jahr wurde die beantragte Erhöhung vom Stadtrat beschlossen, jedoch im diesjährigen Haushaltsentwurf wieder herunter gesetzt.

Deshalb stellen wir, auch im Namen der CSU Stadtratsfraktion und der Fraktion FDP/Bürgerforum, folgenden Antrag:

Der Haushaltsansatz für die Unterstützung der „Offenen Jugendarbeit für Lengfeld“ wird von 16.000,- € auf 26.000,- € erhöht.

Dieses wird auch für die Folgejahre fortgeschrieben.

gezeichnet

Judith Jörg

Wolfgang Roth

Charlotte Schloßareck

Interfraktioneller Antrag bzgl. Aufstellung von City-Tree-Elementen an geeigneten Stellen im Stadtgebiet

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schuchardt,

hiermit stellen die Unterzeichner folgenden Antrag:

Die Stadt Würzburg nimmt Verhandlungen mit der Firma Green City Solutions (GCS) auf, um die auf der Landesgartenschau präsentierten City-Tree Elemente, möglichst kostenneutral für ein Jahr zur Verfügung gestellt zu bekommen. Die Elemente sollen an geeigneten Standorten in der Innenstadt aufgestellt und die Wirkung ausgewertet werden.

Begründung:

Der sogenannte City-Tree ist eine neuartige Konstruktion zur Luftverbesserung, mit einer Grundfläche von zwei mal drei Metern und einer Höhe von ca. vier Metern. An der senkrechten, fast quadratischen, Fläche sind speziell ausgewählte Moose angesiedelt, die insgesamt zwölf Quadratmeter Grünfläche bilden. Die City-Tree Elemente sind geeignet Stickoxid, Feinstäube und Kohlendioxid aus der Luft zu filtern.

Darüber hinaus haben sie einen positiven, weil kühlenden Effekt auf das Stadtklima. Geeignete Standorte wären Grombühlstraße, Schweinfurter Straße oder Theaterstraße. Es geht nicht darum Bäume zu ersetzen oder weniger anzupflanzen. Ziel soll es vielmehr sein, alle Möglichkeiten zu prüfen, die Luftqualität und das Stadtklima in Würzburg nachhaltig zu verbessern, auch dort wo sonst keine Begrünung möglich ist.

Joachim Spatz, Stadtrat FDP

Heinz Braun und Fraktion ÖDP

Wolfgang Roth und Fraktion CSU

Lore Körber-Becker und Fraktion SPD

Barbara Lehrieder und Fraktion Grüne

Uwe Dolata und Fraktion FWG

Jürgen Weber und Fraktion WL

Wolfgang Baumann, Stadtrat ZfW

Charlotte Schloßareck, Stadträtin Bürgerforum

Sebastian Roth, Stadtrat Die Linke

Antrag79-18

Antrag zur kostenlosen Nutzung der Straßenbahn an den Adventssamstagen in der Kernzone

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Green City Plan sind unterschiedliche Maßnahmen gebündelt, die der Verbesserung der Luftreinhaltung dienen und damit mehr Lebensqualität schaffen. Eine dieser Maßnahmen beeinhaltet die Preisgestaltung des ÖPNV als Daueraufgabe.

Bereits im Jahre 2015 wurden von Ihnen Ideen entwickelt, die aber daran scheiterten, weil die Regierung von Unterfranken einen Nulltarif als nicht genehmigungsfähig erachtete.

Daher beantragen wir:

Der Stadtrat möge beschließen, an den Adventssamstagen den Besuchern der Innenstadt die kostenlose Nutzung der Straßenbahn in der Kernzone (ähnlich dem Augsburger Modell) zu ermöglichen.

Zur Begründung:

Nach dem erfolgreichen Projektversuch zum Stadtfest möchten wir daran anknüpfen und den Menschen an den Adventssamstagen die kostenlose Nutzung der Straßenbahn in der Kernzone ermöglichen, um so einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des Parksuchverkehrs an diesen hochfrequentierten Tagen zu leisten.

Bezugnehmend auf das sehr erfolgreiche Stadtfest, ging die WSB  von einem Fahrgeldverlust von ca. 10 -15 tsd Euro für die beiden Tage aus. Aufgrund des so geringen Betrages ist der Vorteil des reduzierten Parksuchverkehrs in diesen Stoßzeiten als vorrangig zu betrachten.

Der Kernbereich der Innenstadt wird dadurch attraktiver und auch die Aufenthaltsqualität steigt für die Besucher, da oftmals die Straßenbahn als kostenloses Shuttle zum Großparkplatz Talavera fungiert.

Mit freundlichen Grüßen.

Sabine Wolfinger, CSU Fraktion

Judith Jörg, CSU Fraktion

Wolfgang Roth, CSU Fraktion

Sonja Buchberger, CSU Fraktion

Manuele La Rosa, CSU Fraktion

Charlotte Schloßareck, FDP/Bürgerforum Fraktion

Antrag82-18

Zusätzliche Möblierung der Kaiserstraße

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die FDP/Bürgerforum Fraktion im Würzburger Stadtrat stellt hiermit den Antrag, der Stadtrat möge beschließen: „Die Stadt Würzburg beauftragt die Bauverwaltung, zwei weitere sogenannte „Stadtsofas“ in der Kaiserstraße anfertigen zu lassen und aufzustellen. Ferner beauftragt die Stadt Würzburg das Gartenamt, auch in den folgenden Jahren acht sogenannte „Blumenpyramiden“ in der Kaiserstraße aufzustellen.“

Ziel ist die Aufwertung und weitere Attraktivierung der neu sanierten Kaiserstraße. Die zusätzlichen Sitzgelegenheiten und die Blumenbepflanzungen steigern die Aufenthaltsqualität nachhaltig.

 

Einführung einer Smart City App

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die FDP/Bürgerforum-Fraktion im Würzburger Stadtrat stellt hiermit den Antrag, der Stadtrat möge beschließen:

Die Stadt Würzburg beauftragt die WVV und ihre Tochtergesellschaften mit der Einführung einer integrierten, alle Mobilitätsangebote umfassenden App. In dieser sollen mindestens integriert sein:

  • Bezahlsystem / Parktickets Oberflächenparken
  • Bezahlsystem / Parktickets Tiefgaragenparken
  • Bezahlsystem / Nutzung Scouter Carsharing
  • Bezahlsystem / Nutzung Nextbike Bikesharing
  • Bezahlsystem / Fahrtickets ÖPNV

Das System soll überdies so entwickelt werden, dass zukünftig weitere Angebote und Bezahllösungen, wie auch weitere Anwendungen im Rahmen der Smart City Würzburg-Initiative, integriert werden können. Die Einbindung Würzburger Unternehmen mittels eines Mehrwertsystems / Rabattsystems für deren Kunden sollte ermöglicht werden.

Nachdem die ÖPNV-Tarife und perspektivisch wohl auch die Parktarife erhöht werden, beantragen wir in Abweichung des Beschlusses vom 26.04.2018, dass die Kosten für die Nutzung des App-Services durch die Anbieter – d.h. Stadt Würzburg, WVV, WSB und SVG – übernommen werden.

Ein solches System gewährleistet einen zeitgemäßen, nutzerfreundlichen und richtungsweisenden Schritt der Stadt Würzburg auf dem Weg zur Smart City. So würden beispielsweise die verschiedenen Angebote der WVV zusammengeführt und der Bürger hätte jederzeit mit einem Blick eine Übersicht über die mit den jeweiligen Mobilitätsmöglichkeiten verbundenen Kosten und dem damit verbundenen Zeitaufwand.

So kann der Bürger weg vom automobilen Individualverkehr zu alternativen Verkehrsmitteln gelenkt werden, um das Verkehrsaufkommen zu reduzieren.

2018-06-14_Einführung_einer_SmartCity_App

Möblierung der Fußgängerzone Theaterstraße

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die FDP/Bürgerforum Fraktion im Würzburger Stadtrat stellt hiermit den Antrag, der Stadtrat möge beschließen:

„Die Stadt Würzburg beauftragt die Bauverwaltung mit der Planung und Umsetzung einer attraktiven Möblierung der Fußgängerzone in der unteren Theaterstraße.“ Ziel ist die Aufwertung und Attraktivierung der neu eingerichteten Fußgängerzone. Die Möblierung mit Sitzgelegenheiten sowie Wanderbäumen und Blumenbepflanzungen steigert die Aufenthaltsqualität und sollte auch im Hinblick auf eine in Zukunft dort zu errichtende Straßenbahntrasse ausgewählt werden, damit diese Möblierung zukünftig weiter genutzt werden kann. Damit soll ein erster konkreter Baustein für eine dauerhafte Fußgängerzone Theaterstraße geschaffen werden.

2018-05-17_Möblierung_Theaterstraße

Prüfung der Aufstockung der Parkgarage am Mainfranken Theater

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die FDP/Bürgerforum Fraktion im Würzburger Stadtrat stellt hiermit den Antrag, der Stadtrat möge beschließen:

„Die Stadt Würzburg prüft in Abstimmung mit der SVG, ob im Zuge der Erhöhung des Bühnentrakts des Mainfranken Theaters auch die angrenzende Parkgarage am Mainfranken Theater entsprechend erhöht werden kann.“

2018-05-17_Aufstockung_Parkgarage_MFT